Männer 2 mit desolater zweiter Halbzeit

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Am vergangenen Sonntag ging es für die Herren 2 des SV Heilbronn zum Tabellennachbar SG Heuchelberg 2. Das Team hatte nach den letzten Niederlagen einiges gut zu machen, um zu beweisen was in ihnen steckt. 

Mit einer sehr gut stehenden kompakten Abwehr und einem schnellen Spiel nach vorne ging die Gastmannschaft aus Heilbronn schnell in Führung. Das Team um Trainer Bernauer spielte sich den Frust aus der Vergangenheit sichtlich von der Seele. Ein gut aufgelegter Florian Finger trug ebenfalls dazu bei, dass das Team so gut im Spiel war. Mit einer bisher so nie gesehenen ersten Halbzeit und einer hohen Rotationsrate erkämpfte man sich ein 11:17 Halbzeitstand. 

Der Coach warnte in der Halbzeit davor nachzulassen. Konsequenz und Ehrgeiz war gefordert. Man wollte weiterhin schnell nach vorne spielen und effektive Abschlüsse erarbeiten. Allerdings startete die Bernauer-Truppe nicht wie erwartet. Das Team war wie ausgewechselt und völlig von der Rolle zurück im Spiel. Man ließ die Heimmannschaft bis zum 19:21 herankommen. Im Timeout versuchte der Coach das Team wieder zu sortieren. In keinster Weise konnte das Team an Halbzeit 1 anknüpfen. Nach und nach konnte man den Torabstand zwar erweitern, die Heuchelberger waren dennoch auf dem Fussmarsch. In der 54.Spielminute und bei einem Spielstand von 29:30 drohte das Spiel zu kippen. Mit einer anschließenden 2-Minuten-Strafe war dann das Team sichtlich gestraft. Letztendlich war es dann auch so, dass man mit hängenden Köpfen und viel Frust zum Schluss mit 35:31 verlor.

In der 14-tägigen Spielpause ist für den Trainer erst einmal Aufbautraining angesagt. Erneut konnte das Team nicht über die komplette Distanz das Spielwissen, was es besitzt, abrufen. Vielen Dank an die mitgereisten Fans. Weiter geht es am Sonntag, den 16.12.2018 um 18 Uhr. Ausgetragen wird die Partie in der Karlsberg-Sporthalle in Crailsheim.

(Benjamin Bernauer)

 

Für den SV Heilbronn spielten: 

Florian Finger (Tor), Michael Sommerfeld (5), Dominik Fundus (2), Tobias Kubon (4), Marc Zidorn (3), Raham Naderi, Tobias Risse (4), Omar SHBB, Phillip Brodmann (2), Wojciech Zagwojski, Peter Aßfalg (6), Robin Berger (2), Benjamin Riehn (2), Matthias Künzel (1).

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